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Kinderwunsch und Sport
Schon bei den alten Römern war eins
bekannt:
Zu viel Sport kann die Fähigkeit Kinder zu bekommen
beeinträchtigen.
Sport an sich ist ja gesund. Das ist gerade für
Frauen,
die einen Kinderwunsch haben gut. Sport regt die
Körperfunktionen an und verhindert
Übergewicht und erhält die Kondition. Zu einer
ausgewogenen Fitness ist also überhaupt nichts
einzuwenden.

Bei Frauen, die übermäßig und fanatisch Sport
treiben
sieht das allerdings anders aus. Die Produktion der
Hormone,
die den Zyklus steuern, wird durch die ständige
körperliche
Höchstleistung durcheinander gebracht.
Junge Sportlerinnen bekommen ihre Tage
unregelmäßiger.
Manchmal fallen diese auch ganz aus. Oft leiden sie an
Östrogen- und Progesteronmangel.
Der Eisprung fällt oft aus. Meist spüren die Frauen
erst
davon, wenn sie versuchen schwanger zu werden und es
nicht gelingen will.
Natürlich spielt auch der Stress, den die
Sportlerinnen
ihrem Körper aussetzen eine Rolle. Es wird vermehrt
Cortisol produziert, was die Fruchtbarkeit hemmt.
Bei Intensiv- bzw. Hochleistungssportlerinnen
produziert
der Körper dazu noch Endorphine, welche dem
Rauschmittel
Morphin ähneln.
Der Körper kommt beim Sport in einen rauschähnlichen
Zustand.
Die Endorphine können den Hormonzyklus durcheinander
bringen.
Bei Männern haben sich bisher keine negativen
Auswirkungen
von Sport bei Kinderwunsch ergeben. Allerdings hemmen
Anabolika, wie sie oft von Bodybuildern genommen
werden,
die Spermaproduktion.
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